Häufige Fragen zu CallerPeek
Alles, was Shop-Betreiber vor der Einführung fragen: Was mit den Kundendaten geschieht, wie die Nummernerkennung auf dem Telefon arbeitet, wie Sie die Telefone Ihrer Mitarbeiter verwalten, was mit verpassten Anrufen passiert und was die Installation des PrestaShop-Moduls voraussetzt.
Datensicherheit und DSGVO
Bekommt CallerPeek meine Kundendaten zu sehen?
Nein. Die App auf dem Telefon spricht ausschließlich mit dem Modul auf Ihrem eigenen Server — demselben, auf dem Ihr PrestaShop läuft. Wir führen keine Datenbank mit Telefonnummern, legen keine Benutzerkonten an und leiten keine Abfragen weiter. Es gibt also schlicht keinen Ort, an dem Ihre Kundendaten landen könnten. Die einzige Verbindung nach außen ist die tägliche Prüfung auf Updates, bei der die App nichts weiter als ihre eigene Versionsnummer sendet. Sie können das selbst nachvollziehen: Schauen Sie sich den Netzwerkverkehr des Telefons an — außer Ihrer eigenen Shop-Domain taucht dort keine Adresse auf.
Ist die Anruferkennung aus der Shop-Datenbank DSGVO-konform?
Verantwortlicher im Sinne der DSGVO bleiben Sie als Shop-Betreiber. Die Daten werden weder uns noch einem Dritten übermittelt, weil sie Ihren Server nie verlassen. Dass ein Mitarbeiter die Kundendaten sieht, während dieser Kunde anruft, fällt unter das berechtigte Interesse des Verantwortlichen — Kundenbetreuung und Auftragsabwicklung. Sie legen auch keinen neuen Datenbestand an, sondern nutzen den vorhandenen aus PrestaShop, nur eben in dem Moment, in dem er nützlich ist. Im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten sollten Sie vermerken, dass Kontaktdaten von Kunden auf mobilen Geräten des Teams angezeigt werden und der Zugriff namentlich einzelnen Telefonen zugeordnet ist. Details stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Ist die Verbindung zwischen Telefon und Shop verschlüsselt?
Ja. Die App akzeptiert ausschließlich https://-Adressen — der Versuch, sie mit einer unverschlüsselten Adresse zu koppeln, endet mit einer Fehlermeldung, und das Modul weist Anfragen ohne SSL ab. Die Rufnummer und die zurückgelieferten Kundendaten laufen damit durch denselben verschlüsselten Kanal wie die Bestellungen in Ihrem Shop. Eine einzige Ausnahme gibt es: die Einstellung „SSL-Zertifikatsfehler ignorieren", nützlich auf einem Testshop mit selbstsigniertem oder abgelaufenem Zertifikat. Die Verbindung läuft dann weiterhin über HTTPS, die App prüft das Zertifikat nur nicht mehr. Standardmäßig ist die Option aus und zeigt im eingeschalteten Zustand eine rote Warnung, damit sie nicht versehentlich im Produktivbetrieb bleibt.
Kann jemand meine Kundendatenbank abgreifen, wenn er einen Gerätetoken hat?
Das Modul wehrt sich auf drei Ebenen. Erstens begrenzt ein Limit pro Minute und IP-Adresse den Versuch, massenhaft abzufragen. Zweitens sorgt ein Tageslimit pro Gerät — standardmäßig 300, was ein echtes Telefon nie ausschöpft — dafür, dass selbst ein gestohlener Token nur einen Bruchteil der Datenbank erreicht, bevor er dichtmacht. Drittens sehen Sie im Modulpanel die Spalte „Abfragen heute" für jedes Telefon einzeln, sodass ungewöhnlicher Verkehr sofort auffällt und ein Klick den Token entwertet. Dazu kommt: Das Modul liefert immer nur den Kunden zu genau einer Nummer zurück. Eine Kundenliste abzurufen oder die Datenbank zu durchblättern, ist gar nicht vorgesehen.
Ist der QR-Code zum Koppeln sicher?
Ja. Der QR-Code im Modulpanel enthält keinen Token, sondern einen Einmalcode mit 10 Minuten Gültigkeit, den die App über eine verschlüsselte Verbindung gegen den eigentlichen Token eintauscht. Danach ist ein Foto des Bildschirms wertlos, und jeder Code funktioniert genau einmal — ein zweiter Versuch wird abgewiesen. Sie können das Telefon eines Mitarbeiters also in Ruhe koppeln, auch wenn jemand über die Schulter auf den Monitor schaut.
Was tue ich, wenn ein Mitarbeiter geht oder das Telefon verliert?
Im Modulpanel klicken Sie bei diesem Gerät auf „Entziehen". Das Telefon verliert den Zugang sofort: Beim nächsten Anruf bekommt die App eine 403-Antwort, hört auf, den Shop abzufragen, und zeigt einen Hinweis auf die getrennte Verbindung. Die übrigen Telefone laufen unverändert weiter, nichts muss neu installiert und kein Passwort geändert werden. Für den neuen Mitarbeiter legen Sie ein eigenes Gerät mit frischem QR-Code an, sodass die Anrufhistorie lesbar bleibt.
Merkt der Kunde, dass ich CallerPeek einsetze?
Auf der Seite des Anrufers ändert sich nichts — das Gespräch läuft völlig normal, ohne Ansagen und ohne Verzögerung. Sie sehen lediglich Daten, die Sie ohnehin in Ihrem Shop haben, nur eben in dem Moment, in dem sie gebraucht werden. Aus Sicht des Kunden ändert sich einzig, dass er nicht mehr die halbe Zeit damit verbringt, seine Bestellnummer vorzulesen.
So funktioniert es
Wie funktioniert die Erkennung des anrufenden Kunden?
Sobald das Telefon klingelt, liest die App die Rufnummer aus und schickt eine verschlüsselte HTTPS-Anfrage an das Modul in Ihrem Shop. Das Modul sucht den Kunden anhand der Telefonnummer in der PrestaShop-Datenbank — es prüft das Telefonfeld im Kundenkonto und in den Adressen — und schickt einen fertigen Datensatz zurück: Name, Anzahl und Wert der Bestellungen, Datum der letzten Bestellung und deren Status. Der ganze Vorgang dauert den Bruchteil einer Sekunde und ist meist vor dem zweiten Klingeln abgeschlossen. Die Kundenkarte liegt also auf dem Bildschirm, bevor Sie entscheiden, ob Sie abheben. Was auf der Karte steht, bestimmt der Shop — die App ist nur der Betrachter für das, was das Modul zurückgibt.
Was genau sehe ich während des Anrufs auf dem Bildschirm?
Über allen anderen Apps erscheint eine Sprechblase mit der Kundenkarte: Shop-Name, Name des Anrufers, hervorgehobene Zahlen (etwa Anzahl der Bestellungen und deren Gesamtwert), ein paar Detailzeilen und ein Button „Zurückrufen". Die Sprechblase können Sie oben oder unten am Bildschirm verankern, damit sie das Anruffenster des Systems nicht verdeckt; im Automatikmodus wählt die App selbst die gegenüberliegende Seite. Parallel entsteht eine Benachrichtigung, die als Historie in der Leiste bleibt — praktisch, wenn Sie nicht dazu gekommen sind, auf die Sprechblase zu schauen.
Was passiert, wenn jemand anruft, der nicht in der Shop-Datenbank steht?
Die App zeigt eine unaufdringliche Benachrichtigung „Unbekannte Nummer" und legt einen Eintrag in der lokalen Historie an, öffnet aber nicht die große Kundenkarte — sie beansprucht keine Aufmerksamkeit, wenn es nichts zu zeigen gibt. Das ist Absicht: In einem Shop, in dem die Hälfte der Anrufe von Kurieren und Vertretern kommt, wird ein aufdringliches Vollbildfenster schnell zur Last. Der Eintrag in der Historie bleibt trotzdem, Sie können also später nachsehen, wer angerufen hat, und mit einem Tippen zurückrufen.
Woher weiß der Shop, dass ein Anruf nicht angenommen wurde?
Die App erkennt, ob auf das Klingeln ein Gespräch folgte oder das Telefon einfach wieder in den Ruhezustand ging, und meldet das an das Modul zurück. Im Shop-Panel entsteht daraus die Liste „Zurückrufen" mit allen Nummern, die geklingelt haben und nicht bearbeitet wurden, samt Kundendaten und Uhrzeit. Das ist meist der lukrativste Teil der Einführung: Eine einzige zurückgewonnene Bestellung aus dieser Liste holt den halben Modulpreis wieder herein.
Werden Nummern auch erkannt, wenn sie unterschiedlich gespeichert sind?
Ja. Das Modul normalisiert die Nummern vor dem Vergleich: Es entfernt Leerzeichen, Bindestriche und Klammern, bringt 0049, +49 und 49 auf eine gemeinsame Form und vergleicht die Endungen. Ein Kunde, der als „0176 1234567" gespeichert ist, wird deshalb auch erkannt, wenn er von „+491761234567" anruft. In den Moduleinstellungen hinterlegen Sie eine Standard-Ländervorwahl — voreingestellt aus der Shop-Konfiguration übernommen —, die an lokal gespeicherte Nummern angehängt wird.
Meine Kunden rufen aus mehreren Ländern an. Ist das ein Problem?
Nein. Ausländische Nummern kommen in der Regel im vollen internationalen Format an und werden unverändert verglichen; die Ländervorwahl wird nur an lokal gespeicherte Nummern angehängt. Die App übergibt bei jeder Anfrage außerdem ihre eingestellte Oberflächensprache, sodass das Modul die Beschriftungen („Bestellungen", „letzte Bestellung") in der Sprache zurückgeben kann, die der Mitarbeiter tatsächlich spricht. Dreizehn Sprachen werden unterstützt.
Kann ich sehen, über welche SIM der Anruf hereinkam?
Die App erkennt eingehende Anrufe auf beiden SIM-Karten, und in den Einstellungen können Sie sie auf eine davon beschränken. Das ist der übliche Aufbau, wenn eine Karte die Geschäftsnummer und die andere privat ist — CallerPeek reagiert dann nur auf die Geschäftsnummer und fragt bei privaten Anrufen gar nicht erst im Shop nach.
Telefon, Android und Berechtigungen
Welche Berechtigungen braucht die Android-App?
Den Telefonstatus und die Anrufliste zu lesen — ohne diese beiden gibt Android die Rufnummer überhaupt nicht heraus —, die Anzeige über anderen Apps (die Kundenkarte), Benachrichtigungen und Internetzugriff. Optional bittet sie darum, die Akkuoptimierung abzuschalten und Vollbild-Benachrichtigungen zuzulassen, weil manche Telefone die App sonst schlafen legen und die Karte es nicht rechtzeitig auf den Bildschirm schafft. Nach Kontakten, SMS, Standort, Mikrofon oder Dateien fragt die App nie — und wird es auch nicht tun, weil sie damit nichts anfangen kann. Der Einstellungsbildschirm listet jede Berechtigung mit ihrem aktuellen Zustand und einer Abkürzung zum passenden Systembildschirm auf.
Funktioniert CallerPeek bei gesperrtem Bildschirm?
Ja, und das gehört zu den wichtigeren Eigenschaften — die meisten Anrufe landen auf einem Telefon, das mit gesperrtem Display auf dem Tisch liegt. Die Kundenkarte erscheint über dem Sperrbildschirm, ohne dass Sie das Telefon entsperren müssen; wir nutzen denselben Mechanismus wie Apps für Sprachanrufe. Ab Android 14 braucht das eine einmalige Zustimmung zu „Vollbild-Benachrichtigungen", um die die App beim ersten Start bittet. Wenn Ihnen die reine Benachrichtigung lieber ist, schalten Sie die Funktion in den Einstellungen ab.
Welche Android-Versionen werden unterstützt?
Android 8.0 und neuer, einschließlich Android 15 und 16. Die App fängt die Unterschiede zwischen den Systemversionen selbst ab — geänderte Benachrichtigungen, Einschränkungen beim Start aus dem Hintergrund und die neueren Regeln für Fenster über anderen Apps —, sodass Sie nichts von Hand einstellen müssen. Getestet wird auf reinem Android, auf Pixel-Geräten sowie auf den Oberflächen von Xiaomi (HyperOS/MIUI), Samsung (One UI) und Huawei.
Was tun, wenn bei Anrufen keine Benachrichtigungen erscheinen?
Fast immer steckt das aggressive Energiesparen des Herstellers dahinter, das Hintergrund-Apps schlafen legt. Die App hat einen Hilfebildschirm mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen getrennt für Xiaomi/Redmi/POCO, Huawei/Honor und Samsung, dazu Abkürzungen, die direkt die betreffenden Systemeinstellungen öffnen. Reicht das nicht, schalten Sie in den Einstellungen den „Zuverlässigkeitsmodus" ein: Die App hält dann einen dauerhaften Hintergrunddienst mit einer minimalen Benachrichtigung, den das System nicht mehr anhält.
Verbraucht die App viel Akku oder Datenvolumen?
Nein. Zwischen den Anrufen tut die App nichts — es gibt keine Abfrageschleife, sie wird vom Klingelereignis des Systems geweckt. Eine einzelne Abfrage sind ein paar hundert Byte, sodass selbst mehrere hundert Anrufe im Monat auf den Bruchteil eines Megabyte hinauslaufen. Mit eingeschaltetem Zuverlässigkeitsmodus läuft im Hintergrund ein schlanker Dienst, dessen Energiebedarf gegenüber dem Gespräch selbst nicht ins Gewicht fällt.
Play Protect blockiert die Installation — was nun?
Das ist das normale Verhalten von Android gegenüber einer App, die außerhalb von Google Play verteilt wird und Zugriff auf die Anrufliste verlangt — und ohne diesen Zugriff gibt das System die Rufnummer nicht heraus. Die App ist mit unserem Zertifikat signiert und enthält keinen Schadcode; Play Protect warnt nur, weil es den Herausgeber nicht kennt. Der einfachste Weg: Play Store → Profilbild → Play Protect → Zahnrad → „Apps mit Play Protect prüfen" ausschalten, die APK installieren, danach die Prüfung wieder einschalten — eine bereits installierte App wird nicht entfernt. Der Warndialog bietet manchmal „Weitere Details" und darunter „Trotzdem installieren" an. Auf Pixel-Geräten mit Android 16 fehlt dieser Button unter Umständen ganz, dann bleibt nur der erste Weg.
Gibt es die App bei Google Play?
Vorerst nicht — wir verteilen sie als APK-Datei über die Produktseite. Die Berechtigung für die Anrufliste erfordert bei Google Play eine gesonderte Erklärung und ein Prüfverfahren, während die Verteilung außerhalb des Stores uns die volle Kontrolle über den Veröffentlichungszeitpunkt gibt und es erlaubt, eine Korrektur am selben Tag auszuliefern. Die App prüft einmal täglich auf eine neue Version und weist per Benachrichtigung darauf hin; über das Menü können Sie auch manuell nach Updates suchen.
Funktioniert es auf einem Tablet oder einem Telefon ohne SIM-Karte?
Die Anruferkennung braucht ein Telefon mit SIM-Karte, denn es ist das Betriebssystem, das der App einen eingehenden Anruf meldet. Auf einem Gerät ohne Telefoniefunktion startet die App zwar und lässt Sie die Historie durchsehen, aber es gibt nichts, worauf sie horchen könnte. Wenn Sie Anrufe über eine VoIP-Anlage abwickeln, schreiben Sie uns — der API-Vertrag ist offen und lässt sich an eine andere Ereignisquelle anschließen.
Gibt es eine Version für das iPhone (iOS)?
Noch nicht — die App läuft auf Android 8 bis 16. Eine iOS-Version ist geplant und in Arbeit, ein Datum nennen wir aber erst, wenn wir uns sicher sind. Der Grund ist technischer Natur: Das iPhone setzt andere Regeln als Android — das System lässt eine App Ihren Shop nicht in dem Moment abfragen, in dem das Telefon klingelt. Die Erkennung muss sich dort also auf eine vorab synchronisierte Liste von Nummern stützen. Machbar ist das, es braucht aber einen anderen Entwurf als die Android-Fassung, und genau deshalb dauert es länger. Auf die Lizenz hat das keinen Einfluss: Sie kaufen das Shop-Modul, die App ist kostenlos. Wenn die iOS-Version kommt, installieren Sie sie einfach und koppeln sie per QR-Code — ohne Aufpreis und ohne Änderungen auf der Shop-Seite. Wenn in Ihrem Team iPhones im Einsatz sind, schreiben Sie uns: Wir führen eine Liste und melden uns, wenn es etwas Neues gibt.
Einführung, Voraussetzungen und Lizenz
Was sind die technischen Voraussetzungen?
Ein Shop auf PrestaShop 1.7.6 oder 8.x mit SSL-Zertifikat (das Modul lehnt unverschlüsselte Verbindungen ab) und PHP 7.4–8.3. Ein Telefon mit Android 8.0 oder neuer. Sie brauchen keinen zusätzlichen Server, kein Konto bei Dritten und keine Telefonanlage — die gesamte Logik läuft in Ihrem eigenen Shop, und der einzige neue Baustein ist die App auf dem Telefon.
Wie lange dauert die Installation?
Etwa eine Viertelstunde. Sie laden das Modul über das PrestaShop-Panel hoch wie jedes andere, öffnen die Konfiguration, legen das erste Gerät an und scannen den QR-Code mit der App. Die App führt sofort einen Verbindungstest durch und zeigt einen grünen Punkt mit dem Namen Ihres Shops, sodass Sie noch vor dem ersten Kundenanruf wissen, dass alles läuft. Am Template, an der Datenbank oder an der Serverkonfiguration muss nichts geändert werden.
Bremst das Modul den Shop aus?
Nein. Das Modul fügt den Seiten, die Ihre Kunden sehen, nichts hinzu — keine Skripte, keine Template-Änderungen, keine zusätzlichen Abfragen auf Produktseiten. Aufgerufen wird nur sein eigener Controller, und zwar erst in dem Moment, in dem das Telefon klingelt: eine einzelne Abfrage auf ein indiziertes Telefonnummernfeld. Selbst bei mehreren hundert Anrufen am Tag ist die Last nicht messbar.
Wie viele Mitarbeiter können einen Shop nutzen?
Beliebig viele — es gibt weder ein Gerätelimit noch eine Gebühr pro Arbeitsplatz. Im Modulpanel legen Sie für jede Person ein eigenes Gerät an: mit eigenem Token, eigenem QR-Code und eigenen Einträgen in der Anrufhistorie. So sehen Sie, wer welchen Anruf angenommen hat und welche Nummern noch auf einen Rückruf warten. Das ist ein spürbarer Unterschied zu CRM-Systemen im Abo mit Anruferkennung, bei denen jeder Nutzer monatlich abgerechnet wird.
Wie sieht die Lizenz aus, und gibt es Abogebühren?
Die Lizenz ist ein einmaliger Kauf und deckt einen Shop sowie beliebig viele Telefone darin ab. Es gibt keine monatlichen Gebühren und keine Abfragelimits — einmal gekauft, gehört das Modul Ihnen und läuft, solange Ihr Shop läuft. Ein Jahr Updates und Support ist enthalten; die Verlängerung ist freiwillig, und wenn sie ausläuft, arbeitet das Modul weiter. Sie verlieren lediglich den Zugang zu neuen Versionen.
Wie verlängere ich die Lizenz nach 12 Monaten, und was kostet das?
Eine Verlängerung schiebt Updates und Support um weitere 12 Monate auf demselben Lizenzschlüssel hinaus — der Schlüssel ändert sich nicht, Sie installieren nichts neu und verlieren weder Ihre Konfiguration noch die gekoppelten Telefone. Gekauft wird sie auf der Kaufseite: 49 € im Euroraum, außerhalb 55 $. Verwenden Sie dieselbe E-Mail-Adresse wie bei der ursprünglichen Bestellung — daran finden wir Ihren Schlüssel wieder. Verlängern Sie vor Ablauf, werden die neuen 12 Monate an das bestehende Datum angehängt, es geht also nichts verloren; kommen Sie nach einer Pause zurück, zählen wir zwölf Monate ab dem Kauftag. Die Verlängerung ist völlig freiwillig: Ohne sie läuft das Modul unbefristet weiter, es lädt lediglich keine neueren Versionen mehr herunter und der E-Mail-Support entfällt.
Kann ich das Ganze vor dem Kauf ausprobieren?
Ja. In der App gibt es den Button „Verbindung testen", der den kompletten Weg durchläuft: Das Telefon fragt Ihren Shop, und die Antwort erscheint als Kundenkarte und als Eintrag in der Historie, genau wie bei einem echten Anruf. Sie können auch einfach das gekoppelte Telefon von einer Nummer aus anrufen, die in Ihrer Shop-Datenbank steht. Wenn Sie es vor der Entscheidung im Einsatz sehen möchten, schreiben Sie uns — wir vereinbaren eine Vorführung.
Für welche Plattformen gibt es CallerPeek, und was bekomme ich genau?
CallerPeek besteht aus drei Teilen. Einem Modul für PrestaShop 1.7.6–8.x, das Sie wie jedes andere Modul aus dem Shop-Backend heraus installieren. Einem Plugin für WordPress 6.0–7.0 mit WooCommerce 8.0–10.9, das sowohl das neue HPOS-Layout als auch die klassische Bestellspeicherung unterstützt. Und einer Android-App für 8–16, kostenlos bei Google Play — sie verlangt weder ein Konto noch einen Kauf, denn die Lizenz hängt am Modul, nicht am Telefon. Beide Shop-Ausgaben leisten genau dasselbe und enthalten dieselbe App; Sie wählen also einfach die, die zu Ihrer Shop-Plattform passt. Wenn Sie ein eigenes Backend oder ERP-System betreiben, spricht die App auch damit — der API-Vertrag ist offen und dokumentiert. Ein Telefon kann mehrere Shops gleichzeitig bedienen, auch auf unterschiedlichen Plattformen.
Gibt es eine Version für WooCommerce?
Ja, das Plugin ist fertig und verfügbar. Es läuft auf WordPress 6.0 bis 7.0 und WooCommerce 8.0 bis 10.9, mit PHP 7.4 bis 8.4. Beide Arten der Bestellspeicherung werden unterstützt: das neue HPOS (eigene Tabellen, Standard seit WooCommerce 8) und die klassische Ablage in Posts — welche davon Sie verwenden, erkennt das Plugin selbst, es gibt nichts einzustellen. Auch Kunden, die als Gast ohne Konto bestellt haben, werden erkannt: über die Nummer aus der Rechnungsadresse der Bestellung. Die Android-App braucht dafür weder Änderungen noch einen zweiten Kauf — sie spricht mit jedem Backend, das unseren API-Vertrag umsetzt. Ein Telefon kann also gleichzeitig einen PrestaShop- und einen WooCommerce-Shop bedienen.
Ich habe ein eigenes Warenwirtschaftssystem oder ERP. Lässt sich das anbinden?
Ja. Der API-Vertrag ist dokumentiert und offen: Ihr Backend muss eine Anfrage mit Telefonnummer und Token annehmen und eine einfache JSON-Antwort zurückgeben, die beschreibt, was auf der Karte stehen soll. Die App ist in diesem Aufbau ein universeller Betrachter — sie weiß nichts von PrestaShop und stellt schlicht dar, was sie bekommt. Wenn Sie so etwas planen, schreiben Sie uns; wir schicken Ihnen die Dokumentation des Vertrags.
Worin unterscheidet sich CallerPeek von Apps wie Truecaller?
Community-Apps zur Anruferkennung bestimmen Nummern aus einer riesigen gemeinsamen Datenbank, die aus den Adressbüchern ihrer Nutzer zusammengetragen wurde — sie sagen Ihnen, dass „Jan K." anruft oder dass eine Nummer oft als Spam gemeldet wird. CallerPeek hat keine gemeinsame Datenbank und interessiert sich nicht dafür, wer der Anrufer für die Welt ist: Es sieht ausschließlich in Ihrem eigenen Kundenbestand nach und zeigt, was für den Verkauf zählt — wie viele Bestellungen jemand aufgegeben hat, für welchen Betrag, wann die letzte war und welchen Status sie hat. Ihr Adressbuch lädt es außerdem nirgendwohin hoch, weil es dieses gar nicht erst liest.
Ihre Frage steht nicht dabei?
Schreiben Sie uns — wir antworten an Werktagen und helfen Ihnen gern, die passende Konfiguration für Ihren Shop zu finden.
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